11 Gründe für Joomla Webseiten
Joomla ist Open-Source. Das heißt ohne Lizenzgebühren, ohne Werbung und ohne Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter. Diese und weitere Gründe für Joomla und warum wir das CMS seit 2010 erfolgreich einsetzen, lesen Sie hier.
Zusammenfassung
Die wichtigsten Gründe für Joomla lassen sich auf einen Nenner bringen: Sie behalten die Kontrolle über Ihre Website – über Inhalte, Kosten und darüber, wer was ändern darf. Joomla ist ein Open-Source-System ohne Lizenzgebühren, ohne Werbung und ohne Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter. Wir setzen es seit 2010 erfolgreich ein - für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), Verbände und Fachorganisationen, Bildungseinrichtungen und Organisationen.
Warum wir seit 2010 auf Joomla setzen
Als ich (Sigrid Gramlinger) 2004 begonnen habe, professionelle Websites umzusetzen, war das meiste noch statisches HTML. Danach habe ich mehrere Systeme parallel eingesetzt – Typo3, WordPress, CMSimple, Joomla. Irgendwann war klar: Zwei Systeme halbwegs zu können ist weniger wert, als eines wirklich zu beherrschen.
Die Wahl fiel auf Joomla, weil sich damit die unterschiedlichsten Anforderungen sauber umsetzen ließen. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut. Was sich seither geändert hat: Joomla ist erwachsener geworden und die Themen, die heute für Sie zählen – Barrierefreiheit, Datenschutz, planbare Wartung – sind genau die, in denen das System stark ist.
11 Gründe für Joomla
1. Ein System für sehr unterschiedliche Anwendungen
Joomla trägt den schlanken Onepager genauso wie die Plattform mit geschütztem Mitgliederbereich, einen Webshop oder Ihr Intranet. Ihr Vorteil: Wenn Ihr Unternehmen wächst, wächst Joomla mit.
2. Mehrsprachigkeit ist schon drin
Joomla ist von Haus aus mehrsprachig. Erweiterungen, die nach Joomla-Standard entwickelt sind, unterstützen das automatisch. Ihr Vorteil: Eine zusätzliche Sprachversion Ihrer Website kostet zwar Umsetzungszeit – aber keine zusätzliche Software und keine jährliche Lizenzgebühr.
3. Berechtigungen - Jede:r darf, was er oder sie soll
Wer in Joomla arbeitet, gehört zu einer Benutzergruppe, und diese Gruppe hat klar definierte Rechte. Ihr Vorteil: Das Marketing pflegt Produkttexte, die Assistenz legt Termine an, die Geschäftsführung gibt frei – und niemand kann versehentlich die Preisliste löschen. Bei Personalwechsel entziehen Sie einen Zugang, statt Passwörter herumzureichen.
4. Große Auswahl an Erweiterungen
Im offiziellen Verzeichnis auf extensions.joomla.org finden sich Erweiterungen für fast jeden Zweck, viele davon kostenlos. Ihr Vorteil: Was Sie brauchen, gibt es meistens schon. Sonderprogrammierungen – meist ein hoher Posten in jedem Webprojekt – bleiben die Ausnahme.
5. Viele Standardfunktionalitäten
Kontaktformular, Suche, Weiterleitungen, Spam-Schutz, 2-Faktor-Authentifizierung: Das alles bringt Joomla mit. Ihr Vorteil: Weniger Erweiterungen bedeuten geringeren Wartungsaufwand – und weniger Einfallstore. Wie das im Detail zusammenspielt, haben wir in Wie kann man eine Joomla Website absichern? beschrieben.
6. Weniger Einarbeitung, günstigere Umsetzung
Wer für Website, Shop und Intranet drei verschiedene Systeme einsetzt, beginnt bei jedem Projekt von vorne: andere Oberfläche, andere Stolpersteine, andere Suche nach der passenden Erweiterung oder Agentur. Diese Posten schlagen in der Kalkulation auf. Weil Joomla mehr kann als eine Website, bleibt Ihr Setup schlank.
7. Rasche Umsetzung
Weil wir uns auf Joomla spezialisiert haben, sind Änderungen selten ein Projekt. Ihr Vorteil: Eine neue Kampagnenseite ist beispielsweise eine Frage von Stunden, nicht von Wochen.
8. Updates ohne Stress
Joomla veröffentlicht regelmäßig neue Versionen mit kleinen Änderungen (Fehlerbeseitigung und Code-Optimierung) und natürlich Sicherheitsupdates. Ist eine Joomla-Installation sorgfältig eingerichtet und ein aktuelles (getestetes) Backup existiert, kann innerhalb weniger Minuten aktualisiert werden. Idealerweise werden die Hauptfunktionen von uns getestet und Sie über ein erfolgreiches Update informiert. Mehr zu Joomla Website Betreuung und Joomla Updates & Migartion.
9. Trennung von Daten, Funktion und Design
Durch die klare Trennung von Daten, Funktion und dem Design bietet Joomla langfristig eine flexible Lösung. Funktionen sind nicht - wie oft in Wordpress - ins Template programmiert, sondern unabhängig vom Template als Plugins oder Erweiterungen verfügbar. Daher kann man Plugins jederzeit tauschen und neue Templates installieren – Inhalte und Struktur bleiben dabei erhalten.
10. Barrierefreiheit
Die Joomla-Entwickler:innen haben Barrierefreiheit seit Jahren im Blick - bis tief ins Backend (Nutzeroberfläche) hinein. Ihr Vorteil: Seit dem österreichischen Barrierefreiheitsgesetz, das mit 28. Juni 2025 wirksam wurde, sind viele Unternehmen verpflichtet, ihre digitalen Angebote zugänglich zu gestalten. Mit Joomla starten Sie nicht bei null. Mehr zu Barrierefreiheit nach WCAG 2.2
11. Community
Hinter Joomla steht ein weltweites Netzwerk von Entwickler:innen und Agenturen. Ihr Vorteil: Sie sind nicht davon abhängig, dass eine bestimmte Firma weiterbesteht. Der Quellcode ist offen, das Wissen ist verteilt, und Sie könnten die Betreuung wechseln, ohne die Website wegzuwerfen.
Worauf Joomla nicht die Antwort ist
Kein System passt überall. Wenn Sie eine reine Blog- oder Autorenseite planen, bei der es nur um schnelles Publizieren geht, ist Joomla mehr, als Sie brauchen. Auch für Shops mit komplexer Logistik sind spezialisierte Systeme oft der bessere Weg.
Für Sie bedeutet das
Die Gründe für Joomla sind selten technischer Natur. Es geht um Kontrolle, Planbarkeit und darum, dass Ihre Website in fünf Jahren noch liefert, was sie liefern soll. Wenn Sie noch unsicher sind, lohnt ein Blick auf den Ist-Stand. Sprechen Sie uns gerne an – wir schauen uns das unverbindlich mit Ihnen an.
Häufige Fagen zu Joomla
Was kostet Joomla?
Das System selbst ist kostenlos. Kosten entstehen für Hosting, Umsetzung, allfällige kostenpflichtige Erweiterungen und laufende Betreuung. Lizenzgebühren für das System gibt es nicht – auch nicht für Mehrsprachigkeit oder Benutzerverwaltung, die in manchen anderen Systemen zugekauft werden.#
Joomla oder WordPress – was ist besser?
Das kommt auf das Projekt an. WordPress ist stark bei inhaltsgetriebenen Seiten mit einfacher Struktur. Joomla spielt seine Stärken aus, wenn mehrere Sprachen, abgestufte Benutzerrechte oder gewachsene Strukturen im Spiel sind. Wenn wir im Projektgespräch zum Schluss kommen, dass ein anderes System besser passt, sagen wir das.
Kann ich meine bestehende Website auf Joomla umstellen?
Ja. Inhalte lassen sich aus allen gängigen Systemen übernehmen. Wie aufwendig das wird, hängt viel von der Struktur und dem Umfang der bestehenden Seite ab und ob Daten ev. vorab bereinigt werden müssen – die Bestandsaufnahme dauert manchmal länger als die Umsetzung selbst.
Wie oft muss eine Joomla-Website aktualisiert werden?
Sicherheitsupdates sollten immer zeitnah eingespielt werden. Kritische Sicherheitslücken in Erweiterungen müssen unmittelbar geschlossen werden. Größere Versionssprünge stehen alle paar Jahre an und sind über die veröffentlichten Support-Zeiträume langfristig planbar.
Ist Joomla barrierefrei?
Die Oberfläche und das Backend sind darauf ausgelegt. Ob die öffentliche Website die Anforderungen nach WCAG 2.2 AA erfüllt, entscheiden Template und Inhalte – das System schafft die Voraussetzung, die Umsetzung braucht eine bewusste Entscheidung.





